19.05.2014

Endlich wohne ich in Münster

Wie der ein oder andere unter #Sandraswohnung mitbekommen hat, wohne ich nun endlich in Münster. In der ganzen letzten Woche habe ich die Wohnung renoviert. Habe alles gestrichen, habe mir Europaletten besorgt, geschliefen und lakiertn und alles sauber gemacht.

Am Freitag war ich bei Ikea und habe noch einige Möbel gekauft und habe alles aus dem Heimatort abgeholt.
Am Wochenende habe ich dann möglichst alles ordentlich gemacht. Ich bin aber immer noch nicht ganz fertig, da es mit an dem Samstag nicht so gut ging.

Ich zeige euch nun einen kleinen Teil aus meinem Schlafzimmer: Mein Bett.

Es sind 4 Europaletten, die ich weiß lackiert habe und zu einem Viereck hingelegt habe. Die Fläche ist nun 2x2 Meter groß. 
Ganz viele meinten, so ganz ohne Lattenrost wird es fürchterlich hart und unbequem: Stimmt nicht. Es ist total bequem. Nicht viel anders als ein normales Bett.


Meine Anziehsachen habe ich übrigens auf Kleiderständer gehangen. Mir fehlen jetzt nur noch einige Bügel.

03.05.2014

Bunt statt braun - #BlockaDO 1. Mai 2014

Bunt statt braun - #BlockaDO 1. Mai 2014 Nazis sind doof. Das wissen alle. Nur die Nazis selber nicht!
Sandra: Ich war heute auf meiner ersten Nazi-Gegendemo. Also, auf meiner ersten richtigen. Ich habe letztes Jahr in Münster gestanden, als der NPD Truck da war und auch in Gelsenkirchen. Aber diese 8 NPD'ler kann man nicht mit über 400 Nazis vergleichen. Und ich war bei "Kein Meter den Nazis" in Münster. Da aber eher Beobachterin, weil ich meinen Ex-Freund begleitet hat, der ein kleines Video dazu gedreht hat. Ich habe ja immer ein bisschen Angst, wenn ich auf Hundertschaften treffe(n muss). Man sieht ja immer Bilder. Weil irgendwie niemand aus Münster nach Dortmund gefahren ist, habe ich mich Daniel Düngel, Torsten Sommer, Olaf Wegner und David Grade angeschlossen. Menschen, die ich kenne. Es ist wichtig, den Nazis Wiederstand zu zeigen. Diese Menschen haben hier und auch überall anders keinen Platz.
Daniel: 1. Mai, der Tag an dem traditionell die Gewerkschaften den Tag der Arbeit feiern. Seit Jahren aber auch traditionell der Tag an dem Faschisten auf die Straße gehen um ihre hirnrissigen Forderungen abzusondern. Für mich seit Wochen klar: ich werde bei den Gegendemonstrationen dabei sein. Ich entschied mich für Dortmund, weil Dortmund als Nazihochburg gilt und viele Faschisten zu erwarten waren. Nicht zuletzt aber auch, weil die Piratenpartei die Gegenveranstaltung und damit das Bündnis BlockaDO unterstützen. Warum die Unterstützung richtig und wichtig war, werde ich nochmal in einem separaten Blogpost verarbeiten.
Gegen 11:30 Uhr sind wir am Dortmunder Hauptbahnhof mit der S-Bahn Richtung Westerfilde gefahren. Überraschung. Durch die Blockade am Gleis hielt der Zug da nicht (Was uns klar war) aber wir hofften, dass wir eine Station davor oder danach hätten aussteigen können. Satz mit X war wohl nichts. Der Zug hielt in Mengede wo am Bahnhof vereinzelt Polizisten standen. Nach dem wir vergebens einen Bus auf dem Fahrplan gesucht haben, haben wir ein Taxi gesucht und haben vor der Polizeiwache zwei Nazis gesehen. Beobachter. Der Bahnhof in Westerfilde war großräumig abgesperrt. Die Polizei lässt niemanden in die Nähe des Bahnhofs.
Daniel: Ich zücke deutlich früher als geplant das erste mal meinen MdL-Ausweis. Schnell wird klar, als Abgeordneter kommt man natürlich durch. Mit ein wenig Überzeugungskraft gelingt es uns, dass auch Sandra als Begleitperson mitkommen kann. Hierbei werden unsere Personalien festgehalten, was uns in den nächsten Tagen dazu veranlassen wird, eine entsprechende Anfrage an die Dortmunder Einsatzleitung abzuschicken, was mit den Daten passiert. Unsere Erfahrungen aus Hamburg sind ja eher negativ :D Mir ist nach wie vor unklar, was ich davon zu halten habe. Die Polizei möchte uns nicht zu den Gegenmaßnahmen, die größtenteils angemeldet wurden, durchlassen. Die Blockade auf dem S-Bahnhof wurde als Versammlung angemeldet. Warum dürfen wir nicht offiziell an dieser Versammlung teilnehmen??
Als die erste Rutsche Nazis aus der U-Bahn geführt wurden und an uns vorbei, lief dort eine Frau von mitte zwanzig her und versteckte ihr Gesicht hinter ihren Haaren. Ich musste ein bisschen lachen. Wenn man als Nazi/Demonstrant auf eine Nazi-Demo/Demo geht, dann doch, weil man zu 100% dahinter steht? Weil man den Menschen zeigen will: Wir und ich wollen genau DAS. Wir standen lange an der Westerfilderstraße und haben überlegt was wir tun können. Wie wir die Demo aufhalten können. Wir wir das alles abbrechen lassen können. Als fast einzige Möglichkeit sahen wir den Tunnel. Auch wurde eine Blockade angesprochen. Wir waren in diesem Moment 5 Leute. Eine Blockade von 5 Menschen kann nicht viel bewirken. Wenn wir blockieren gäbe es 3 Möglichkeiten: 1. die Polizei würde uns ggf. einkesseln und die Nazis an uns vorbei schleusen. 2. die Polizei fordert uns auf zu gehen und geht dann bei nicht erfüllen der Aufforderung in den letzten Punkt über 3. lässt die Straße räumen und trägt uns weg. Die Nazi Kundgebung war beendet. Die Nazis formierten sich und gingen einige Meter. Daniel setzte sich auf den Boden und schnell folgten die anderen 4 Menschen. Die Aktion war nicht im Vorfeld geplant und relativ spontan am Telefon abgesprochen. Die Grüne Landtagsabgeordnete Daniela Schneckenburger kam gerade zufällig vorbei und wir sagten, sie solle sich doch zu uns setzten, was sie auch tat.David verteilte "Nazis stoppen" Postenkarten an uns und der Nazizug stoppte.
Schnell füllte sich die Straße mit Pressefotografen, viele Medien berichteten darüber, dass Landtagsabgeordnete sich den Nazis in den Weg stellten. Verärgert waren wir über die Berichterstattung der Ruhrbarone, die das ganze als PR-Gag wertete. Ein PR-Gag von Menschen, die teilweise schon am Vorabend auf der Straße aktiv waren, die seit 9 Uhr auf den Beinen waren, die teilweise an der Organisation der Gegendemo beteiligt waren? Nein, wir taten dies aus Überzeugung, so wie wir an beiden Tagen an unterschiedlichen Aktionen beteiligt waren. Die bisherige Berichterstattung hierzu nervt und am Ende bleibt für uns nur die Gewissheit, das Richtige getan zu haben - auch wenn man sicher hätte ein wenig länger sitzen bleiben sollen. Aber womöglich können wir tausend mal sagen, wie es war und ihr werdet immer noch der Presse glauben.

23.04.2014

Weltbuchtag - meine Lieblingsbücher

Zum Jogginghosen-Tag habe ich eine Jogginghose getragen. Zum Welt-Buch-Tag zeige ich euch mein Bücherregal und stelle einen Teil meiner Lieblingsbücher vor. 
Ich werde mich aber hier nicht lange mit Rezensionenaufhalten.

Ich habe früher viel gelesen. Bevor ich Twitter hatte. Ich habe in einem Jahr bestimmt an die 200 Bücher verschlungen.
Ich habe viele Mädchenkram gelesen oder Schicksalsbücher. Dinge von Goethe oder Schiller sind kaum bis gar nicht dabei.

Mein Bücherregal ist voll. Aber es ist klein. Ich will eine riesen Bücherregalwand haben. Und noch mehr Bücher. Ich habe viele ungelesene Bücher, für die ich mir schon lange Zeit nehmen will. Aber...



Damals habe ich vor allem die "Freche Mädchen - Freche Bücher" Bücher gelesen, von denen ich immer noch eine ganze Sammlung im Regal stehen habe. Es geht halt um Mädchen und ihre erste Liebe. Total süß und lustig geschrieben.


Kommen wir zu meinen Lieblingsbücher:

In Berlin vielleicht von Gabriele Beyerlein 

""Ich geh weg von hier. Ich geh nach Berlin. Und nie, nie wieder kehr ich zurück!"
Aus dem Dorf, in dem sie als uneheliche Tochter einer Magd keine Chance hat, zieht es Lene
voller Hoffnung auf ein besseres Leben nach Berlin. Doch was sie als Dienstmädchen in der
Großstadt erwartet, ahnt sie nicht.
Band 1 der mehrfach preisgekrönten Berlin-Trilogie: ein Stück Frauengeschichte Ende des 19.
Jahrhunderts und zugleich ein Porträt des Deutschen Kaiserreichs „von unten""
 

Das Buch habe ich damals eher zufällig in der Bibliothek gefunden und es mit genommen - und nicht bereut. Ich habe es mir danach noch einige Male ausgeliehen.
Mir hatte das Fach Geschichte schon immer gefallen, aber das Buch ist mehr als nur "Geschichte". Keine harten Fakten sondern das Leben eines fast gleichaltrigen Mädchen, nur halt "damals".


Wüstenblume vonWaris Dirie

"Vom Nomadenleben in der somalischen Wüste auf die teuersten Designer-Laufstege der Welt – ein Traum. Und ein Alptraum zugleich. Denn Waris Dirie wurde im Alter von fünf Jahren Opfer eines grausamen Rituals: Sie wurde beschnitten.
Mit 18 wird Waris Dirie als Model entdeckt. Sie posiert für Levi's, Revlon und l'Oreal, läuft auf Modenschauen in Paris, Mailand und London. Lange kann sie mit niemandem darüber sprechen, was ihr in jungen Jahren geschehen war. In ihrem aufsehenerregenden Buch „Wüstenblume“ bricht sie erstmals ihr jahrelanges Schweigen und erzählt ihre Geschichte" 

Das Buch/den Film kennt vermutlich jeder. Und jeder der nur den Film gesehen hat, sollte das Buch lesen. Das Buch gibt so viel mehr her. Eine Wahnsinns-Geschichte mit Gänsehautfeeling, wenn man dran denkt, dass auch heute noch immer Mädchen beschnitten werden. Weil es Tradition ist.

 

Verkauft von Patricia McCormick

"Die dreizehnjährige Lakshmi aus Nepal merkt schnell, dass man sie belogen hat. Niemals wird sie als Dienstmädchen für eine reiche Frau in der Stadt arbeiten. An eine Mädchenhändlerin hat ihr Stiefvater sie verkauft, und ein heruntergekommenes Bordell in Kalkutta ist ihr neues Zuhause. Lakshmi wird geschlagen und unter Drogen gesetzt – bis sie sich fügt. Und ganz gleich, wie viele Männer sie Tag für Tag mit auf ihr Zimmer nimmt, nie wird sie genug Geld zusammenbekommen, um sich freizukaufen. Eines Tages taucht ein Fremder auf, der Lakshmi heimlich fragt, ob er ihr helfen kann. Und Lakshmi schöpft wieder Hoffnung ..."

Nach Wüstenblume auch ein Buch, welches das Schicksal vom Mädchen anderer Kulturen zeigt. Eine Familie die kein Geld hat, ein junges Mädchen mit Träumen und ein skrupelloser Vater. Ich mag gar nicht wissen, wie viele Mädchen noch heute ähnliches erleben müssen.


 Asphalt Tribe von Morton Rhue
 
"Sie sind zu acht und nennen sich "Asphalt Tribe" - ein Stamm, der auf der Straße zu überleben versucht. Rainbow, die an der Nadel hängt, und der Anarchist Maggot, 2Moro und Jewel, die sich auf dem Strich den Rausch der Clubbing-Nächte verdienen, OG und sein Hund Pest, die kleine Tears und Maybe, die Berichterstatterin. Maybe erzählt von Kälte und Hunger, von Sozialarbeitern und Zuhältern, von durchtanzten Nächten und verschlafenen Tagen, von Stolz und Erniedrigung. Doch der Preis der Freiheit ist hoch und fordert tödlichen Tribut."

 Ich hatte immer ziemlichen Glück mit der Buchauswahl der Bücher, die wir in der Schule gelesen haben. Asphalt Tribe gehört mit dazu.
Ich habe das total gerne gelesen und damit gearbeitet. 



Pole Poppenspäler von Theodor Storm

"In der Novelle "Pole Poppenspäler" von Theodor Storm geht es um den Kunstdrechsler Paul Paulsen, der von der Entstehung seines Schimpfnamens Pole Poppenspäler erzählt. Als kleiner Junge lernte er eine Puppenspielerfamilie kennen und freundete sich mit der Tochter an. Jahre später trifft er sie wieder und die beiden heiraten."

Ich sagte ja, totales Glück mit der Buchauswahl. Als ich gerade in meinem Regal gestöbert habe, habe ich dieses tolle Ding hier gefunden. Was total anderes neben dem, was ich sonst so gelesen habe. Aber toll. Ich glaube, das kommt auf meine "Die Bücher muss ich noch(wieder) lesen"-Liste.


  Sehen wir uns morgen? von Alice Kuipers

"Die fünfzehnjährige Claire und ihre Mutter hinterlassen sich immer Zettel an der Kühlschranktür – mit Einkaufslisten, Verabredungen, kleinen Geschichten aus ihrem Leben. Denn die beiden sehen sich nur unregelmäßig, da die Mutter als Krankenhausärztin Schichtdienst hat. Eines Tages macht sie eine Entdeckung, nach der nichts mehr ist wie vorher – und Mutter und Tochter müssen auf einmal auf den kleinen Zetteln so viel mehr unterbringen als bisher … "

In dem Buch ist auf jeder Seite ein Kühlschrank abgebildet, auf den die Zettel von Claire und ihrer Mutter drauf gedruckt sind. Das Buch ist ziemlich leicht zu lesen. Und halt total was anderes, weil diese Zettel nicht ausgeschmückt werden. Es gibt nur den Kühlschrank und diese Zettel.


Wir treffen uns wieder in meinem Paradies: Eine 15jährige nimmt Abschied von ihrer Familie von Christel und Isabell Zachert

"Isabell ist gerade 15 Jahre alt, als sie die grausame Diagnose erfährt, die für sie das Todesurteil bedeutet: Krebs. Ihr Leben ändert sich radikal, und der Wettlauf mit dem Schicksal beginnt. Mit beispielloser Energie, mit Mut, Kraft und Liebe kämpfen ihre Familie und Freunde um ihr Leben. Durch die Krankheit reift Isabell zu einer außergewöhnlichen Persönlichkeit heran, wächst über sich hinaus und hat trotz des Leids, das sie immer wieder erfahren muß, nicht zuletzt durch ihren Glauben genug Kraft, ihr Leben positiv zu sehen. Die Hoffnung, diese schwere Prüfung zu überstehen, gibt sie nicht auf."

Ein Tag nach dem meine Oma verstorben ist haben wir in der Schule im Fach Religion mit dem Thema Tod angefangen. Nicht toll. Gar nicht toll. Das war echt schwer. Wir haben viel zu verschiedenen Dingen gearbeitet und darunter auch einen Auszug aus diesem Buch gehabt. Darauf hin habe ich mir das von meinen Eltern gewünscht. Dieses Mädchen hat eine Wahnsinns Kraft. Ich kann mir gar nicht vorstellen wo her sie die geholt hat. Und womöglich habe ich beim lesen etwas geweint. 
Damals fand ich das Buch "Das Phantom der Schule" von Thomas C. Brezina toll. Aus einem ganz simplen Grund: Auf der ersten Seite des Buches steht mein Geburtsdatum. Ein lustiger Zufall. Aber ich fand das total toll.



Und ich mag Comics total gerne. Vor allem die Micky-Maus-Magazine aber auch die Lustigen Taschenbücher. Die dürfen hier auf keinen Fall fehlen.
Ich liebe sie und ich lese sie heute noch. Mein Vater holt immer wieder ein altes hervor. ♥


11.03.2014

Ich bin ein Sommerkind

Ich liebe die Sonne. Gestern war perfektes Wetter. Es war so schön die dicke Winterjacke und den Schal einfach liegen zu lassen. Viele Menschen sahen zum ersten mal meinen Hals. Ich freue mich so wahnsinnig auf den Sommer. Das könnt ihr euch gar nicht vorstellen.
Ich mag endlich wieder dünne Sachen tragen. Vielleicht auch kurze. In der Sonne liegen, im Café draußen sitzen, abends lange draußen sitzen und mit Freunden ein Bierchen trinken. Ich mag an das Meer fahren. Ich mag draußen am Aasee grillen oder lernen aber lieber grillen. 

Wenn die Sonne scheint ist meine Grundstimmung um einige Prozente einfach besser. Ich bin ein Sommerkind. Schon immer gewesen und ich werde es immer bleiben. Ich mag es nicht dick eingemummelt irgendwo zu sein und zu frieren. Ich mag es nicht durch den Schnee zu laufen. Also, schon ein bisschen, wenn der Schnee unter den Schuhen knirscht. Aber ansonsten habe ich tiefen Hass entwickelt, seit dem ich mich zwei mal "auf die Fresse gelegt" habe. Mit meinem Fahrrad. An der gleichen Stelle. Vielleicht war das zweite mal eigene Dummheit. Aber beim ersten Mal bin ich voll vorsichtig gefahren.
Danach war mein Handy kaputt. Ich mag es auch Schnee anzugucken. Wie er vom Himmel fällt. Das ist schön. Aber ich mag einfach nicht, dass es so kalt ist. Wenn es so kalt ist ziehe ich mich zusammen und dann verspanne ich mich und abends tut alles fürchterlich weh.


Ich bin ein Sommerkind. Und das werde ich bleiben. Ich will Sommer haben. Jetzt.


















28.02.2014

Zwei Kameras und viele Fragen - 2 Schritte weiter

Vor über einer Woche habe ich in Münster Kameras entdeckt.  
Ich berichtete hier.

Ein paar Tage darauf war ich schon einen kleinen Schritt weiter.
Ich berichtete hier.

Nach wie vor warte ich noch auf die Antwort der Datenschutzbeautragten der Stadt Münster. Ich glaube, das kann noch ein bisschen dauern. Schade.   

Frau Beck hat mir die Antworten auf ihre kleine Anfrage zu kommen lassen:

Wer hat die Kamera aufgestellt/angebracht?
Die Kamera wurde vom Grundstückseigentümer angebracht.

Steht Sie auf einer öffentlichen oder privaten Fläche?

Die Kamera steht nicht auf öffentlicher Fläche.

Welche Funktion/welchen Zweck hat die Kamera?

Mit der Kamera werden im Rahmen des Hausrechts ("verlängertes Auge") die Grundstückseinfriedung und der rückwärtige Gartenbereich überwacht. Ziel ist es Graffiti-Sprayer zu überführen, die in der Vergangenheit Schänden in Höhe von von rund 20.000 Euro an das Haus und Einfriedung verursacht haben.

Gibt es eine Genehmigung für die Aufstellung der Kamera?

Eine Genehmigung ist nicht erteilt, und auch nicht erforderlich. 


Schauen wir uns die Bilder noch mal an: Ich könnte, wenn ich dort ein Graffiti sprühen möchte, die Kameras einfach aus machen in dem ich sie zerstöre. Ich könnte sogar etwas drüber hängen. Und das ohne von den Kameras erfasst zu werden.

2005 ging es um eine Kamera. Die Kamera an der Garage kam wohl zwischen 2005 und 2014 dazu. 
Diese zweite Kamera wird sehr wohl öffentlichen Raum filmen, da sie auf den Gehweg vor der Garage gerichtet ist. 

Fr. Heuer sagte mir bereits beim letzten Telefonat, dass es strenge Auflagen für private Kameras gibt. Also müsste es, glaube ich, eine Genehmigung geben bzw. erforderlich sein.


Wir warten einfach weiter gespannt.